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Oskar Schlemmer: Ablaufen der Urheberrechte

Oskar-Schlemmer-Revival

Seit Ende 2013 (70 Jahre nach Schlemmers Tod) sind die Urheberrechte am Werk des Bauhaus-Künstlers abgelaufen. Damit haben die Vereitelungen von Ausstellungen, gerichtlichen Verfahren wegen Katalogabdrucken von Gemälden und all die anderen Rechtsstreitigkeiten rund um das Werk Oskar Schlemmers größtenteils ein Ende gefunden. Die Folgen für die Öffentlichkeit sind ersichtlich:

Nach einer Ausstellung in Dessau über "Das Theater  am Bauhaus" folgte im Sommer eine Reinszenierung des "Triadischen Balletts" durch das Bayerische Staatsballett und nun widmet ihm die Staatsgalerie Stuttgart eine große Retrospektive: "Visionen einer neuen Welt". Wenn dabei sein "vielleicht bestes" Werk die "Bauhaustreppe" von 1932 gezeigt werden kann, endet zumindest symbolisch eine lange Leidensgeschichte um den Nachlass Oskar Schlemmers.

Link zur 6. Ausgabe der Zeitschrift "bauhaus":

https://www.bauhaus-dessau.de/zeitschrift-bauhaus-6-schlemmer.html

Link zur Ausstellung:

http://www.staatsgalerie.de

Links zur weiteren Information:

http://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article131352518/Die-Zeit-ist-reif-fuer-Oskar-Schlemmer.html

http://www.welt.de/regionales/stuttgart/article119673593/125-Jahre-Bauhaus-Star-Oskar-Schlemmer.html

http://www.rnz.de/kulturregional/00_20140821060000_110736365-Urheberrechte-fuer-die-er-von-Oskar-Schlemmer-.html

http://www.focus.de/kultur/kunst/kunst-die-lange-reise-der-bauhaustreppe_id_4272946.html

http://www.handelsblatt.com/panorama/kunstmarkt/klassische-moderne-auftakt-fuer-eine-oskar-schlemmer-renaissance/10093200.html

 

 

 

 

 

UBS angeklagt

New York

Sachverhalt:

Die Großbank UBS steht in New York vor Gericht. Gegenstand des Streits ist Edgar Degas "Danseuses". Dieses Werk hatte die Bank 2009 für sechs Millionen Dollar verkauft. Davon flossen 1,8 Millionen Dollar als Wiedergutmachung an eine Schweizer Stiftung für minderbemittelte Kinder und Jugendliche jüdischer Abstammung. Das Gemälde gehörte ursprünglich in den Besitz einer jüdischen Familie, die nun die Wiedergutmachungszahlung für sich selbst beansprucht.

 

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/ubs-new-york-wegen-raubkunst-angeklagt-689401

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-10/31833927-media-service-ubs-in-new-york-wegen-raubkunst-angeklagt-006.htm

 

 

Gurlitt Gutachten

- Gutachten vom Anwalt der gesetzlichen Erben in Auftrag gegeben

- demnach: keine Freiheit der Willensbildung im Zeitpunkt der letztwilligen Verfügung am 09.01.2014

- Relevanz des Gutachtens bisher unklar: gesetzliche Erben wollen weder das Testament anfechten, noch einen Erbschein beantragen

- ein solcher Antrag ist auch nicht seitens des Kunstmuseums Bern im Falle einer Erbschaftsannahme zu erwarten (notarielles Testament)

 

http://www.sueddeutsche.de/kultur/schwabinger-kunstschatz-verwirrtes-erbe-1.2222817

http://www.sueddeutsche.de/kultur/cornelius-gurlitt-umkaempftes-erbe-1.2224499

 

 

NS-Raubkunst: Gemälde werden an Erben zurückgegeben

Österreich: Linzer Kunstmuseum Lentos

Sachverhalt:

Die Stadt erwarb 1953 zwei Bilder von Lovis Corinth ("Othello (Der Mohr)" und "Schwabing (Blick aus dem Altfenster)") von Wolfgang Gurlitt. Zuvor waren diese in Besitz von Jean Baer und nach dessen Tod seiner Frau Ida. Ob die Werke dazwischen jemals im Besitz des NS-Regimes waren, ist unklar. Ferner erwarb Linz im gleichen Jahr  von der Salzburger Galerie Welz die "Meienwiese" von Emil Nolde. Dieses Werk stand ursprünglich im Besitz von Otto Siegfried Julius.

2004 erhoben die Rechtsnachfolger von Ida Baer Anspruch auf die Gemälde von Corinth. 2006 erfuhr die Stadt, dass es sich bei Emil Noldes Werk um NS-Raubkunst handelt. Nach Untersuchung des Kunstrückgabebeirats ist in beiden Fällen der "Rückgabetatbestand laut Kunstrückgabegesetz" verwirklicht. Linz unterliegt dem Kunstrückgabegesetz nicht. Eine Anwendung des Gesetzes ist dennoch gängige Praxis.

Erforderlich ist die Zustimmung des Gemeinderates. Sollte dieser morgen (19. November 2014) einer Rückgabe zustimmen, müssen die Gemälde bis zum 31. März 2015 an die Rechtsnachfolger der ehemaligen Besitzer übergeben werden.

Aktualisierung, Stand 21.11.2014: Zustimmung des Gemeinderates erteilt

http://derstandard.at/2000008462992/Linzer-Kunstmuseum-Lentos-restituiert-drei-Kunstwerke

Link zum 2009 novellierten KRG:

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010094

Link zur weiteren Information:

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/NS-Raubkunst-Linz-gibt-drei-Gemaelde-an-Erben-zurueck;art66,1541191

 

Gefälschte Cranach-Bilder: Neuschöpfungen anstatt Kopien

Passau:

- Staatsanwaltschaft Passau ermittelt gegen vier Beschuldigte

- Hauptverdächtiger ist ein Passauer Restaurator, dem vorgeworfen wird namhafte deutsche Maler der Renaissance gefälscht zu haben

- einige der gefälschten Werke wurden bisher Lucas Cranach d.Ä. oder seinem Umfeld zugeordnet

- ungewöhnlich: es wurden keine bestehenden Werke gemalt, sondern völlig neue Motive

Zitat:

Michael Hofbauer: "Für die Kunstgeschichte ist das der größte Altmeister-Fälschungsskandal der letzten 100 Jahre"

 

http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/passau-restaurator-kunstfaelscher-100.html

http://www.welt.de/regionales/bayern/article134463395/Der-skurrile-Faelscherskandal-aus-Niederbayern.html

 

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