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"Teilerfolg im Raubkunststreit": Die WELT über Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum |
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Geschrieben von Weller
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Friday, 30. July 2010 |
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Stefan Koldehoff in der WELT v. 29.07.2010 schreibt: "Seit Mitte der Siebzigerjahre lagen die Unterlagen schon im Archiv des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg: Lagerbücher und Kundenkarteien, Korrespondenzordner und ein Fotoarchiv, die ein Stück deutscher Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte der Galerie Heinemann, die in Kaiserreich, Weimarer Republik und Nationalsozialismus zu den erfolgreichsten Kunsthandlungen in Deutschland zählte - vor allem mit jenen konservativen Genrebildern des 19. Jahrhunderts, die sich bürgerliche Sammler gern übers Biedermeiersofa hingen. Zu den Kunden der Galerie Heinemann zählten viele Juden. Deren Sammlungen wurden nach 1933 beschlagnahmt, enteignet, gestohlen und blieben bisher verschwunden. Wenn also heute das Deutsche Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum ankündigt, dass ab sofort alle Geschäftsunterlagen der Galerie Heinemann für jeden kostenlos im Internet einzusehen sind, ist das tatsächlich ein großer Tag: Sammlererben können künftig problemlos nach ihrem verschollenen Eigentum suchen und Museen die Bilder aus ihren Beständen auf Unbedenklichkeit überprüfen. ..." Volltext: http://www.welt.de/die-welt/kultur/article8703471/Teilerfolg-im-Raubkunststreit.html.
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