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Anwendung des Holocaust Expropriated Recovery Act (HEAR) in Restitutionsfall

Zwei Blätter von Egon Schiele ("Frau mit schwarzer Schürze" und "Frau, das Gesicht verbergend") sollen an die Erben nach Fritz Grünbaum zurückgegeben werden, wie ein New Yorker Gericht entschied. Der Fall ist einer der ersten erfolgreichen Anwendungen des Holocaust Expropriated Recovery Act (HEAR), der vom Kongress 2016 verabschiedet wurde und die Verjährungsproblematik bei Restitutionen erleichtern soll. So fing in diesem Fall die Verjährung erst mit der Entdeckung der zwei Blätter auf der Armory Exhibition 2015 durch die Erben an zu laufen.  

Der Anwalt der Londoner Galerie von Richard Nagy, in deren Besitz die Blätter zuvor waren, kündigte an Berufung einzulegen.

https://www.nytimes.com/2018/04/06/arts/two-schiele-drawings-ordered-returned-to-heirs-of-nazi-victim.html

https://www.sn.at/kultur/bildende-kunst/der-streit-um-schieles-bilder-geht-weiter-26465830

 

Restitutionsfall: Cranach Gemälde aus der ehemaligen Sammlung Fritz Gutmann wird verauktioniert

Bei der Altmeister Auktion von Christie`s in New York am 19. April steht ein Porträt Johann Friedrichs I., Kurfürst von Sachsen von Lucas Cranach d.Ä. zum Verkauf. Das Porträt gehörte vor dem Zweiten Weltkrieg zur Sammlung Fritz Gutmann in den Niederlanden und galt danach 80 Jahre lang als verschollen. Christie`s vermittelte die Restitution von den letzten Besitzern an die Erben und bringt es nun zur Auktion.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/restitutionsfall-cranach-portraet-ist-zu-den-erben-zurueckgekehrt-15509589.html

 

MET restituiert Statuen an Indien und Nepal

Das Metropolitan Museum of Art (MET) wird eine Statue der Göttin Durga (Mahishasurmardini) aus dem Chakravarteswara Tempel bei Baijnath voraussichtlich diesen Sommer noch an Indien zurückgeben. Museumsmitarbeiter entdeckten, die 2015 dem Museum geschenkte Statue in einer Publikation aus dem Jahr 1969 und kontaktierten daraufhin den Archaeological Survey of India. Im Zuge der Untersuchungen fand man heraus, dass die Statue aus dem zerstörten Chakravarteswara Tempel bei Baijnath das erste mal um 1980 auf den Kunstmarkt gelangte und somit gegen Indiens Antiquities and Art Treasure Act aus dem Jahr 1972 verstößt - wonach kein anderer außer der Indischen Regierung (oder die von ihr befugten Institutionen) Antiken oder Kunstschätze exportieren darf.

Außerdem wird das MET zwei Steinskulpturen an Nepal restituieren. Es handelt sich dabei um eine Stele von Uma Mahesvara (Shiva and Parvati) aus dem 12. Jahrhundert und eine aus dem 10. Jahrhundert stammende Buddha-Statue.

https://news.artnet.com/art-world/met-returns-looted-indian-idol-1259441

 

Klage gegen das Komitee des Agnes Martin Catalogue raisonné abgewiesen

Ein Richter am New York State Supreme Court weist die Klage des Londoner Kunsthändlers James Mayor ab. Dieser hatte gegen den Präsidenten der Pace Gallery, Arne Glimcher und das Komitee des Agnes Martin Catalogue raisonné geklagt, da ihm aufgrund der Nichtaufnahme von 13 Werken in den Catalogue raisonné ein Schaden von 7,2 Millionen US-Dollar entstanden sei.

https://news.artnet.com/art-world/judge-dismisses-lawsuit-agnes-martin-committee-1260539

 

 

MET gibt altes Kunstwerk zur Überprüfung auf Raubkunst frei

Das Metropolitan Museum of Art (MET) hat einen 2300 Jahre alten Mamor-Stierkopf zur Überprüfung freigegeben, da ein Verdacht auf Raubkunst besteht. Dabei wird vermutet, dass der Stierkopf während des Bürgerkrieges um 1980 aus einem libanesischen Warenhaus gestohlen wurde.

 

https://news.artnet.com/art-world/met-museum-looted-bulls-head-1039790

 

 

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