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Gibt es eine Rückabwicklungsmöglichkeit bei fälschlicher Restitution?

Das Gemälde "Apfelbaum II" von Gustav Klimt wurde von der Republik Österreich 2001 an die Erben von Nora Stiasny restituiert. Nun stellt der Kunstrückgabebeirat fest, dass das betreffende Bild gar nicht, oder an andere hätte zurückgeben werden müssen. Das ehemals im Eigentum von Nora Stiasny stehende Bild hinge jedenfalls im Musée d'Orsay unter dem Titel "Rosen unter Bäumen". Nun stellt sich die Frage, ob die nach heutiger Kenntnis des Kunstrückgabebeirats fälschliche Restitution rückgängig gemacht werden kann. Alfred Noll, der damalige Anwalt der Stiasny-Erben, sieht keine Rechtsgrundlage für Rückgabeansprüche, da es sich um eine Schenkung der Republik Österreich ohne Beteiligung der Erben handelte.

Derzeit überprüft die Finanzprokuratur den Sachverhalt.

http://www.kleinezeitung.at/kultur/kunst/5252290/Klimts-Apfelbaum-II_Irrtuemliche-Restitution_Anwalt-sieht-keine

 

Modigliani-Ausstellung überraschend wegen Fälschungsverdacht geschlossen

Im Palazzo Ducale in Genua wurde eine Ausstellung mit Werken des Künstlers Amadeo Modigliani vor ihrem geplanten Ende geschlossen nachdem die Staatsanwaltschaft einige der Werke beschlagnahmt hatte. Grund dafür ist, dass es sich bei den Werken um Fälschungen handeln könnte.

http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/kultur/sn/artikel/faelschungen-modigliani-ausstellung-in-genua-geschlossen-256316/

http://diepresse.com/home/kultur/kunst/5252205/Kunst_Verdacht-auf-Faelschung_ModiglianiAusstellung-geschlossen

 

Paul Gauguins "Nafea Faa Ipoipo" erzielte doch nicht höchsten Verkaufspreis

Über einen Rechtsstreit, indem der Kunsthändler Simon de Pury eine Vermittlungsgebühr vom Verkäufer des Gauguin-Meisterwerkes fordert, kam nun heraus, dass das Bild für 210 Millionen Dollar anstatt 300 Millionen Dollar im Jahr 2014 verkauft wurde. Damit ist Willem de Koonings "Interchange" mit einem Verkaufswert von 300 Millionen Dollar, das Gemälde, das den bisher höchsten Verkaufspreis erzielte.

https://www.nytimes.com/2017/07/03/arts/design/lawsuit-reveals-gauguin-painting-was-not-worlds-most-expensive.html

 

Galerist im Prozess um gefälschte Picasso Maske freigesprochen

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat einen ehemaligen Galeristen freigesprochen. Diesem sei eine Beteiligung am Betrug um eine angeblich von Picasso bearbeitete und signierte alt-afrikanische Holzmaske nicht nachweisbar. Der Galerist hatte die Maske 2011 für 49.000 Euro unter Vorlage einer gefälschten Expertise an einen Sammler verkauft.  

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/prozesse---berlin-prozess-um-gefaelschten-picasso-galerist-freigesprochen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170711-99-204821

http://www.rp-online.de/kultur/kunst/prozess-um-gefaelschten-picasso-galerist-freigesprochen-aid-1.6944574

 

Graffiti Künstler verklagten Modelabel Vince Camuto

Graffiti Künstler (Joseph Tierney, Cary Patraglia, Spencer Valdez, Keith Rowland’s)  legten letzte Woche beim U.S. District Court for the Central District of California Klage gegen das Modelabel Vince Camuto ein. Sie werfen diesem vor ohne ihr Wissen und Einverständnis von ihnen bemalte Wände in der Werbekampagne für das Frühjahr 2017 verwendet zu haben.

Videolink zur Frühlingskampagne 2017 von Vince Camuto:

https://www.youtube.com/watch?v=H4V_frVpAjE

http://www.thefashionlaw.com/home/graffiti-artists-are-increasingly-lawyering-up-to-fight-fashion-copycats

 

 

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